Erblich bedingter Haarausfall


Androgenetische Alopezie

Erblich bedingter Haarausfall ist mit etwa 95% die häufigste Ursache für Haarausfall. Auslöser ist eine erhöhte Empfindlichkeit des Haarfollikels gegenüber androgenen Hormonen – daher auch der Name “Androgenetische Alopezie”. Androgene Hormone sind männliche Geschlechtshormone und werden sowohl in männlichen als auch in weiblichen Körpern produziert.

Ursache für erblich bedingten Haarausfall

Üblicherweise hat das Haarfollikel einen ausreichend starken eigenen Schutz gegenüber androgenen Hormonen, kommt es jedoch zu einer Überproduktion und einer geschwächten Abwehr der Haarfollikel, fallen als Folge die Haare aus.

Männer sind mit 70% deutlich stärker von erblich bedingtem Haarausfall betroffen als Frauen. Lediglich 25% aller Frauen leiden unter erblich bedingtem Haarausfall. In beiden Fällen kann der Haarverlust auf eine Überproduktion androgener Hormone zurückgeführt werden. Während es bei Männern keinen eindeutigen Zeitpunkt zum Eintritt des erblich bedingten Haarausfall gibt und bereits mit Anfang 20 beginnen kann, ist bei Frauen ein Zusammenhang mit dem Eintritt in die Wechseljahre und der damit folgenden hormonellen Umstellung nachgewiesen. Der übliche Verlauf beginnt mit lichter werdendem Haupthaar, die sich zu großen kahlen Stellen ausbilden.

Eine der sichtbarsten Folgen und ein klares Signal zum handeln ist dünner werdendes Haar. In unserem Beitrag zu dünnem Haar haben wir den Verlauf und die Bedeutung von dünner werden dem Haar festgehalten.

Mittel gegen erblich bedingten Haarausfall

Bei Mitteln zur Linderung von erblich bedingtem Haarausfall wird klassischerweise zwischen hormonellen und nicht hormonellen Mitteln unterscheiden. Hormonelle Mittel haben einen deutlich stärkeren Einfluss auf den gesamten Körper als nicht hormonelle Mittel. Hormone sind zudem nur unter ärztlicher Aufsicht zu verwenden. Etwas anders verhält es sich mit hormonelle Mittel zur Linderung von erblich bedingtem Haarausfall auf pflanzlicher Basis. Diese sind deutlich schwächer und können auch ohne Rezept bezogen werden.

Ganz anders wirken chemische und pflanzliche Mittel. Der wohl bekannteste Wirkstoff in der Kategorie chemische Mittel gegen erblich bedingtem Haarausfall ist Minoxidil. Minoxidil wirkt blutdrucksenkenden und erweitert die Kapillaren. Dadurch wird die Durchblutung gefördert und verbessert so die Versorgung der Haarwurzeln mit Vitaminen und Mineralstoffen. Zusätzlich verkürzt Minoxidil die Ruhephase (Telogenphase) des Haarzyklus, wodurch das Haar schneller die Wachstumsphase (Anagenphase) erreicht und so neues Haar wächst. In unserem Beitrag Regain – Die Lösung gegen Haarausfall (?) gehen wir näher auf eines der bekanntesten Mittel mit Minoxidil näher ein. In unserem Beitrag zur Haarwurzel erklären wir die 3 Phasen des Haarwachstums ausführlich. Wer mehr zu Mioxidil und seiner Wirkungsweise erfahren möchte, kann sich in unserem Beitrag zu Minoxidil und Regain informieren.



Mit pflanzlichen Mitteln gegen Androgenetische Alopezie

Unter den rein pflanzlichen mitteln gegen erblich bedingten Haarausfall gibt es eine ganze Reihe von Wirkstoffen die einen positiven Einfluss auf das Haarwachstum haben.
Da die Wirkstoffe auf natürlich vorkommende Produkte zurückgreifen, sind die Beschaffungs- und Produktionskosten deutlich niedriger als bei Mitteln mit Minoxidil. Dies wirkt sich auch auf den Preis für den Endverbraucher aus. Die fogenden Mittel sind alle um etwa 10 Euro und vollständig auf pflanzlicher Basis.

In unserem Beitrag zu Hausmittel gegen Haarausfall gehen wir auf Produkte gegen Haarausfall ein, die die meisten von uns bereits im Küchenschrank stehen haben.

Peter Trebbel

Mein Name ist Peter Trebbel ich bin 42 Jahre alt und ein Experte auf dem Gebiet Haare, Haarwachstum, Haarausfall und Haarpflege. Meine besondere Leidenschaft gilt dem testen neuer Produkte, dem prüfen neuer Verfahren und dem teilen meiner Erfahrungen. Dabei geht ich immer sehr gewissenhaft ans Werk und arbeite mich tief in die Materie ein. Ich hoffe ich kann helfen und stehe für Fragen jederzeit parat. Grüße, Peter

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